| Tipps im Umgang mit KDG | ||||
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KDG und der Datenschutz
Vielfach wird beklagt, dass der Anfragende -schriftlich, besonders aber telefonisch- keine Auskunft erhält. Dies liegt einzig darin begründet, dass der Anfragende nicht der eingetragene Vertragsnehmer ist und keine Auskunftsvollmacht vorliegt. Auch bei Eheleuten ist der Hotliner angewiesen, ohne Vollmacht oder Legitimation keinerlei oder nur eingeschränkte Auskünfte zu geben. Ein entsprechendes Formular ist auf der Info-Seite der KD verfügbar.
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Nach Auftragserteilung / Bestellung erhält man eine Auftragsbestätigung, die die Grundlage des Vertrages zusammen mit der Preisliste und den AGB bildet. In der Auftragsbestätigung finden sich die Daten für Vertragsbeginn, Mindestlaufzeit, Gratiszeiträume und Testphasen sowie die Bestätigung einer Bankverbindung in gekürzter Form.
Ebenfalls aufgeführt: Das Bereitstellungsentgelt, das bei jeder Neuanlage berechnet wird. Die jeweiligen Beträge sind nach Vertragsart unterschiedlich und unterliegen der ständigen Anpassung.
Bei Bestellung eines Kabelanschlusses mit Zusendung von Smartcard und Receiver ist diese Bestandteil der Gerätezusendung. Auch wer partout den Receiver nicht ausnutzen will, muß das Paket öffnen um die Bestätigung zu lesen. Die Bestellung eines Kabelanschlusses OHNE Receiver und Karte ist mittlerweile auch möglich, bedarf aber der ausdrücklichen Beauftragung.
Die zugehende Auftragsbestätigungen mit der Bestellung peinlichst vergleichen - was voraussetzt, dass man sich bei persönlicher Beauftragung eine Durchschrift hat aushändigen lassen und Abweichungen dokumentieren kann, oder bei Fehlen einer solchen die Widerrufs- und Rücktrittsfristen genau beachtet, insbesondere die Bestimmungen zum Widerruf nach Abschluss der Installationen und kein Widerrufsrecht bei im Handel abgeschlossenen Verträgen.
Die Auftragsbestätigung enthält eine Widerrufsbelehrung, in der die Formen und Fristen genannt werden, abhängig von der Vertragsart. Da Verträge nunmal auch online oder fernmündlich geschlossen werden können hilft es nicht, sich auf die Position zurückzuziehen "ich hab´ nichts unterschrieben" oder Schreiben munter zu ignorieren.
Seit Gesetzesänderung ist der Widerruf anders gefasst und auch nach erfolgter Installation möglich. Allerdings sind dann auch entstandene Kosten und erbrachte Leistungen zu zahlen - ein erforderlicher Hinweis in der Belehrung vorausgesetzt.
Stolperstein bei einem Widerruf: Der Widerruf nach dem Fernabsatzgesetz unter dem Stichwort "Haustürgeschäft" ist bei Abschlüssen im Handel oder Shops nicht möglich. Die der Auftragsbestätigung beigefügte Belehrung und einem Rücktrittsrecht von 14 Tagen greift nicht.
Informationen zu Widerrufsrecht und Widerrufsfolgen:
http://www.kabeldeutschland.de/rechtliches/widerrufsrecht.html
Dazu aus den AGB der KD: "Die Kündigung ist in Textform (z. B. per Brief, Telefax, E-Mail) zu erklären."
Und das aussagekräftig und eindeutig unter Angabe der Kundennummer(n) und möglichst aller Vertragsnummern.
Die jeweils geltenden Fristen (sind in der Auftragsbestätigung zu entnehmen) unbedingt beachten. Verträge mit einer bestimmten Laufzeit verlängern sich automatisch und unterliegen in der Folgelaufzeit keiner verkürzten Frist, bzw. gewähren keine vorzeitige Kündigungsoption vor Erreichen des nächsten Termins. Die abgeschlossenen Verträge sind nicht Ortsgebunden und erlöschen bei Umzug nicht automatisch.
Durch zwischenzeitige Vertragsänderungen wird im Regelfall eine neue Mindestvertragslaufzeit eingerichtet, die ggf. auch für die Nutzung anderer Verträge von Bedeutung ist. Nachträgliche Bestellungen und Zusatzverträge führen häufig zu einem Konflikt, da die Laufzeiten nicht zueinander passen.
Ausnahmen bieten die Optionen der Telefonieverträge (z. Bsp. Flatrates, vergünstigste Verbindungen): diese sind jeweils mit einer vierwöchigen Frist ohne Auswirkung auf den eigentlichen Vertrag buchbar und kündbar.
Besondere Beachtung:
Liegt ein außergewöhnlicher Kündigungsgrund vor und wird dieser angezeigt, wird das Vertragsverhältnis ohne Berücksichtigung der vereinbarten Mindest- oder Folgelaufzeit beendet. Hier gilt die Schriftform, zusätzlich ist ein Nachweis für die Anwendbarkeit des ausserordentlichen Kündigungsrechtes erforderlich (beispielsweise unterzeichneter Mietvertrag).
Gründe für eine vorzeitige Kündigung:
Zu beachten: Anspruch auf rückwirkende Bearbeitungen wegen fehlender rechtzeitiger und vollständiger Mitteilung wird KD höchst selten akzeptieren. Auch bei Todesfällen ist der Nachweis erforderlich, die Vertragsumstellung oder Beendigung erfolgt erst bei Vorlage und nicht rückwirkend.
Besondere Beachtung:
Bei Kündigungen ergeht eine Kündigungsbestätigung.
Darin aufgeführt werden
Die Rücksendefrist beträgt normalerweise 14 Tage. Nach Verstreichen erfolgt die automatische Ersatzberechnung für nicht oder verspätet zurückgesandte Ausstattung. Spätestens nach Erhalt der Mahnung über diese Beträge sollte man umgehend die Rücksendung veranlassen um Folgekosten zu vermeiden.
Die nachträgliche Rücksendung ist leider mit zusätzlichen Aufwand verbunden: Wer sicher gehen will, sollte -wie bei der nachträglichen Übersendung von Nachweisen- sich die Korrektur der Rechnungsposition bestätigen lassen.
Hilfreich auch: Aufbewahrung des Sendebeleges, mindestens jedoch die Nummer der Sendung (Ident-Code).
Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte die Smartcard aus dem Receiver herausgenommen werden. Rücksendungen nach Erfurt oder Unterföhring bzw. Abgabe bei Shops oder Medienberatern verzögern die Bearbeitung und führen gern zu Rechnungen wegen nicht erfolgter oder verspäteter Rücksendung (sh. auch Adressen).
Zu beachten:
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