DOCSIS steht für Data Over Cable Service Interface Specification und wurde 1997 von Cable Labs entwickelt. Es ist eine Spezifikation für Kabelmodems und dazugehörige Schnittstellen, außerdem ist es ein Standard zur Festlegung der Anforderungen für Datenübertragungen über das Kabelnetz.[1]
Da Kabel Internet heute in den meisten Kabelnetzen angeboten wird und dabei DOCSIS genutzt wird, erscheint eine FAQ-Seite hier sinnvoll.
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In den vergangenen Jahren hat die KDG den Standard DOCSIS 2.0 genutzt, welcher (nach EuroDOCSIS-Standard) Downstream-Transferraten bis 50 Mbit/s und Upstreamraten bis ca. 27 Mbit/s ermöglicht. Seit 2010 stellt Kabel Deutschland seine ausgebauten Netze auf DOCSIS 3.0 um.
DOCSIS 3.0 ermöglicht Downstreamraten bis 320 Mbit/s und Upstreamraten von bis ca. 216 Mbit/s (bei Bündelung von 8 Fernsehkanälen á 8 MHz). Aktuell bietet Kabel Deutschland in den aufgerüsteten Gebieten maximal 100 Mbit/s down und 6 Mbit/s up an. Eine der Voraussetzungen für DOCSIS 3.0 ist außerdem ein auf 862 MHz aufgerüstetes Kabelnetz, daher geht mit der Aufrüstung eine Kapazitätserweiterung einher und Kabel Deutschland kann potentiell auch mehr Fernseh- und Radioprogramme übertragen.
Überall dort, wo der Verfügbarkeitscheck bei der KDG ergibt dass 100 Mbit/s möglich sind.
Bis März 2012 sollen 75% der ausgebauten Netze mit DOCSIS 3.0 ausgestattet sein.
Der Upstream befindet sich zwischen 5 und 65 MHz, deshalb mussten/müssen die Kanäle E02 bis E04 analog abgeschaltet werden, da sie sich in diesem Bereich befinden/befanden (siehe Kanalraster), bevor Kabel Internet und Phone angeboten werden kann/konnte.
Der Downstream befindet sich in der Regel im UHF-Bereich, d.h. auf Frequenzen zwischen 470 und 862 MHz. Bei Kabel Deutschland werden üblicherweise die Kanäle E30 bis E37 (542 bis 606 MHz) dafür genutzt.