Diese Seite enthält Fragen und Antworten zum Thema Netzausbau bei Kabel Deutschland.
Netzausbau hat in Sachen KDG derzeit zwei Sachen zu bedeuten:
Ob man ausgebaut ist, erkennt man derzeit vor allem an folgenden Merkmalen:
Beim Ausbau von bisher auf 450 MHz ausgebauten Netzen auf 630 MHz werden lediglich die Signalverstärker zwischen regionaler Kopfstation und Hausübergabepunkt gegen rückkanal- und 862 MHz-fähige Signalverstärker ersetzt.
Beim Ausbau auf 862 MHz werden zunächst bei der KDG einige Module in den Straßenverstärkern ersetzt. Hierbei wird auch gleichzeitig DOCSIS 3.0 eingeführt, was schnelleres Internet möglich macht.
Im September 2010 waren ungefähr 80% der KDG-versorgten Haushalte ausgebaut, 15% der versorgten Haushalte außerdem voll ausgebaut auf 862 MHz. Bis Ende März 2011 dürften dies bereits 40% sein, da 45% der KDG-versorgten Haushalte an den 10 größten KDG-Netzen hängen und gerade diese derzeit vorrangig etwa auch auf DOCSIS 3.0 ausgebaut werden.
Das hängt im Wesentlichen vom Netz ab. Die westdeutschen Netze sollen 2011 und 2012 nahezu 100%ig ausgebaut werden, im Osten ist der Ausbau davon abhängig, inwiefern einzelne Netze zusammengelegt werden. Generell hängt der weitere Ausbau von den wirtschaftlichen Aussichten für KDG und allgemein ab.
Bis ungefähr 2003/2004 waren im Wesentlichen nur Teile Berlins rückkanalfähig ausgebaut, dann wurden zunächst einige Großstädte wie München, Saarbrücken und Hamburg ausgebaut, bevor im Jahr 2005 mit flächendeckenderem Ausbau angefangen wurde. Den Start machten Rheinland-Pfalz und das Saarland, 2006 waren es im Wesentlichen Bayern, Schleswig-Holstein und Bremen und 2007 letztlich Niedersachsen. Die restlichen KDG-versorgten Bundesländer sind insgesamt eher weniger ausgebaut.