Zwar betrifft das Thema Hyperband im Prinzip nur noch Kabelkunden mit relativ alten Fernsehgeräten, dennoch erschien es uns sinnvoll, auch hierzu eine FAQ-Seite anzubieten.
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Das Hyperband, auch erweitertes Sonderband (ESB) genannt, ist der Frequenzbereich zwischen 300 MHz und 470 MHz, mit anderen Worten die Kanäle S21 bis S41.
In Deutschland wird das Hyperband seit ungefähr 1991 genutzt. Bis etwa Mitte der 90er war es mit 4 Sendern in der D2MAC-Norm belegt, die Kanäle waren 12 MHz breit. Da D2MAC jedoch ein Flop war, entschied man sich, das Band auf ein 8 MHz-Raster umzustellen und analoge sowie digitale Sender darüber zu verbreiten - so wollte man auch der Kanalknappheit im analogen Kabelfernsehen begegnen.
Aktuell sind in den meisten Netzen die Kanäle S21-S23 und S35 analog belegt mit je nach Kabelnetz unterschiedlichen Programmen.
Die restlichen Kanäle dieses Bandes sind allesamt digital genutzt, bis etwa 2002 war das Hyperband sogar das einzige Band mit digitalen Programmen. Aktuell sind diese Kanäle wie folgt verteilt:
In diesem Fall dürfte das verwendete analoge Fernsehgerät schon relativ alt sein, da so ziemlich alle Fernsehgeräte ab Mitte der 90er mit einem Hyperband-fähigen Tuner ausgestattet waren/sind. Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten, was man nun tun kann, wenn man sich an diesen fehlenden Programmen stört:
Insgesamt gesehen dürften von der Problematik nur noch wenige Kabelkunden betroffen sein - eben jene, die ein in die Jahre gekommenes Fernsehgerät besitzen und nur analog empfangen.